Mit zwei Tüten im Arm lief Clay am nächsten Morgen die Auffahrt des kleinen Häuschens am Stadtrand von Silver Creek hinauf. Es war einiges Geschick nötig, so vollbeladen die Tür zu öffnen, doch Clay hatte darin mittlerweile Übung. So schaffte er es, ohne etwas fallen zu lassen, das Haus zu betreten. Der vertraute Geruch seiner Eltern – eine Mischung aus Eukalyptus und jungem Grün – war so dicht, als würde er sich als Decke um seine Schultern legen. »Mom, Dad?«, rief Clay, während er mit dem Fuß die Tür hinter sich zu kickte. »Seid ihr da?« »Hier, mein Schatz«, kam die Antwort seiner Mutter aus dem Wohnzimmer. Clay stellte die Tüten auf die Küchenanrichte und ging in das Arbeitszimmer seiner Mutter, die an ihrem Schneidertisch saß. »Hey Mom.« Clay ging zu ihr, bückte sich und küsste sie

