Es war so leicht, mit Clay zu schäkern. Zum ersten Mal hatte Liz nicht das Gefühl, auf der Hut sein zu müssen. Sicherzustellen, einen Mann nicht zu schnell zu nah an sich heranzulassen. Nicht körperlich, sondern seelisch. Sex war einfach, er konnte unverbindlich und anonym gehalten werden. Doch eine emotionale Verbindung war etwas ganz anderes. Gleichzeitig war da dieses neue Bewusstsein in ihr – die Wölfin – die sie dazu drängte, Clay zu vertrauen. Die Wölfin benutzte keine Worte, war aber dennoch überzeugend. Und so scherzte Liz weiter mit Clay, während er sie durch Silver Creek führte und sie keine Ahnung hatte, wo ihr Ziel lag. Aber das war auch nicht wichtig. Zumindest so lange, bis sie ein Diner am Ende der Straße erreichten. Jennas Diner stand in Neonschrift über dem Eingang.

